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Hallo,

Ich mache immernoch Urlaub. Gestern waren wir in Radda in Chianti – da habe ich Tini kennen gelernt. Eine 16jährige Hundeoma mit Bandscheibenvorfall. Sie durfte meinen Napf leer essen (war eh nur noch Gemüse drin) und ich bekam eine Kaustange dafür. Fand ich einen guten Tausch. Radda ist ganz klein (so groß wie einmal ums Velodrom zu Hause) und schon wieder uralt. Ich wurde sehr oft wegen meines guten Aussehens dort angesprochen. Die Einheimischen nennen mich Piccolo oder Piccolino oder Bello.
Dann sind wir heute weiter nach San Gimignano. Hier gibts sieben Türmchen. Erst hat’s gewittert mit Hagel – da bleib ich aber cool – dann gabs Regenbogen. In der Gaststätte hat Amanda Pansen gegessen und mir nichts abgegeben. Mist. Ins Würstchengeschäft durfte ich auch nicht rein. Dafür war die kleine Stadt abends schön leer und ich konnte ohne Leine gehen und wir haben schön gespielt zusammen. Könnt ihr Euch aber bestimmt gut vorstellen, dass ich abends hundemüde bin. Im Wohnauto habe ich ein Riesenkörbchen – da nehme ich meine beiden ausnahmsweise mit rein, damit die nicht auf dem Boden schlafen müssen.

Tschüss,
Turbo

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Hallo und Ciao Bellas,

Jetzt bin ich mit meinen beiden erstmal Urlaub machen. Zuerst sind wir durch Bayern, Alpen, Tirol, Lombardei und jetzt Toskana. Wir fahren mit dem Wohnauto und erleben viel. Zum Beispiel Berge hoch und runter fahren. Gestern war eine Brücke kaputt und wir mussten Umleitung fahren – immer den Schildern nach. Plötzlich waren wir in der Stadt, die Umleitung hiess. Das haben die beiden nicht so gut übersetzt.
Sonst heissen die Orte hier wie ganz leckere Sachen zu essen. Zum Beispiel Fiffizante (eisgekühlt) oder Tortona (mit Kartoffeln und Soße). Besonders gut finde ich hier aber Mortadella. Scheckt wie Würstchen.
Gestern hatte ich Angst vor dem Mittelmeer – aber dann habe ich mich mit etwas Nachhilfe mit den Füssen reingestellt. Meine beiden sagen aber dass der Strand nicht so doll is. Voll Schickimicki. Alle sind hier katholisch. Find ich aber nicht so schlimm und lasse mich beim Prayer Inn auch mal knipsen. (Wenn ihr auf dem Foto genau hinguckt, seht ihr, dass sich um meine Schlappohren ein Heiligenschein gebildet hat. Das ist ein Zeichen.)

Heute mache ich Pisastudie in Pisa. Bin schon gespannt, was rauskommt. Reingekommen in Pisa in unser Wohnauto ist jedenfalls schon mal ein Einbrecher. Er hat mein Essen aber nicht angefasst. Ein Glück.

Tschüss,
Turbo.

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