Hallo,

hatte ich Euch noch gar nicht erzählt, dass ich am Wochenende über Land gelaufen bin. Nämlich an der Elbe, wo meine beiden so gerne hinfahren und wo ich das aber auch ganz gut finde. Schon wegen der Gegend finde ich das gut da und auch weil es oft Wurst gibt. Dieses mal waren wir wieder in Bittkau zu Besuch (Hallo Astrid und Holli) weil eine Fahrradtour organisiert war. Kann ich nicht radfahren muss ich laufen. Das hat aber Spass gemacht – voll über den Deich wo erst das Wasser war und jetzt aber nicht mehr. Konnte ich gut rumschnüffeln. Und vor Fahrrädern habe ich auch erstmal keine Bange mehr – im Gegenteil: da werde ich ganz aufgeregt, wenn meine beiden aufs Rad steigen. Ich war ausser mir vor Laufbereitschaft. Bis nach Jerichow sind wir (Peggies Oma hat da mal  früher in der Backsteinkirche geheiratet) und wieder zurück.

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Mit Rosa und Lilli habe ich gespielt. Rosa und Lilli und ich wir finden uns gegenseitig ganz gut. Dann wollten die aber lieber mit dem Pferd spielen – hatte ich Pause. Fand ich auch ganz gut, weil die beiden sehr viele und schnelle Kommandos gegeben haben und ich mich voll verhaspelt habe mit dem Tricksmachen.

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Und dann waren wir aber auch auf einem Spielplatz, wo ich unter Aufsicht und weil keiner ausser unserer Gruppe da war mal auf die Rutsche durfte. Jetzt habe ich das auch mal gemacht und ich kann mitreden, wenn andere von Rutschen reden. Da kann ich mich jetzt aber auch voll mit einbringen.

Abends hat meine Gruppe immer gegrillt – das war vielleicht interessant. Das war auch wie Barf nur in Würstchen und mit noch mehr Aufregung. Ich sage hier aber nicht ob – und wenn ja – wie ich was abbekommen habe. Den drei Katzen auf dem Hof habe ich aber mal Bescheid gesagt, wer hier der Sheriff ist. Nämlich ich bin das.

Tschüß,

Turbo

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Hallo,

heute wollte ich wieder ins Wasser. Meinen beiden macht das auch so Spass, dass die mich heute zum Pichelswerder mitgenommen haben. Da gibt es ein Hundeauslaufgebiet im Wald und ein Hundestrand. Da war vielleicht was los! Viele Hunde und alle sind im Wasser rumgetobt und haben Spielzeug und Stöckchen rausgeholt. Ich habe dann auch mitgemacht.

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Meine beiden sind auch ein kleines bisschen ins Wasser gegangen um mir mit den Stöckchen zu helfen. Es gibt da aber auch Rowdies mir ist beim Schwimmen zwei mal mein Stock aus dem Mund rausgeklaut wurden. Voll doof.

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Dann muss ich Euch sagen, dass ich eine neue Macke entwickle. Und zwar stelle ich mir vor, dass ich ca. das fünffache wiege (das wären dann 55 und ein halbes Kilo) und knurre andere Rüden an, pöbele ein bisschen rum, plüstere mich auf und provoziere auch mal wenn’s sein muss. Bin ich ja schließlich Sheriff oder was! Meine beiden finden das überhaupt nicht so gut wie ich und schimpfen dann weil das angeblich auch mal schief gehen kann. Heute habe ich zwei ungefähr gleich starke Rüden (auch so um die ca 55 kg) angeplärrt. Da musste ich dann nach Hause gebracht werden. Abbruch wegen sehr schlechtem Benehmen…. Pfft.

Tschüss,
Turbo

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Hallo,

letzte Woche bin ich ja das erste mal richtig geschwommen. Dieses Wochenende sind meine beiden mit mir raus gefahren an den Bötzsee. Zuerst mussten wir durch einen Wald laufen wo meine beiden ganz viele Mücken getroffen und sich mit denen gestritten haben. Dann waren wir am See und ich war erst schüchtern und wollte nicht so richtig rein – aber dann wollte ich immerzu rein. Reinhopsen finde ich am besten, schwimmen auch und sich dann schütteln finde ich auch gut. Könnt ihr ja im Film sehen. Ich glaube ich mach eine ganz gute Figur am Strand. Ich habe mich ein bisschen wie David Hasselhoff in Baywatch gefühlt.
Ich will bald wieder zum Badesee.

Tschüß
Turbo

Hallo,

ich habe, ich bin, ich war… ich bin ganz stolz und meine beiden auch.
Heute waren wir in Arkenberge Gassi – immer an dem kleinen Bach lang. Es zeichnete sich ja im Urlaub schon ab, dass ich Wasser immer mehr mag und mich auch gerne rein stelle. Heute bin ich auch sofort zum Wasser hin, hab rumgefiept weil ich – na klar – voll aufgeregt war. Dann flog ein Stöckchen ins Wasser und ich hinterher. Das ging ganz automatisch weil mein Instinkt auch automatisch ist. Das erste mal war ich so tief drin, dass ich nicht mehr stehen konnte. Na und – bin ich eben geschwommen: aber gut bin ich geschwommen. Die beiden mussten immer mehr Stöckchen rein werfen, weil das irre gefetzt hat. Ich habe alles Holz wieder rausgefischt und ans Ufer geholt. Hier seht ihr die seltenen Filmaufnahmen, die vor Ort mit dem Handy gemacht wurden und meine allerersten echten Schwimmzüge dokumentieren.

Wer will mit mir planschen gehen?

Tschüß,
Turbo

Hallo,

Heute sind wir mit dem Auto ein ganzes Stück gefahren – bis nach Südtirol wo die Musik spielt. Mann die Fahrt war aber langweilig und dass bei einem Doggie Walk Index von sieben. Außerdem ist das in den Bergen auch nicht so heiß wie in der Toskana drin.

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Hier sieht alles ganz anders aus ungefähr so wie bei Karl Moik in seinem Musikantenstadl obwohl das trotzdem noch Italien ist.
Meine beiden haben einen schönen Stellplatz gefunden und ihre Wimpelkette aufgegangen und Nudeln gekocht und Weinflasche aufgemacht und wir haben einen tollen Spaziergang gemacht um den Kalterer See. Hier in Südtirol wachsen jede Menge von den drei Sorten Supermarktäpfeln. Hab ich mir alles angekuckt und beim Granny Smith da kann ich euch sagen gibt es dieses Jahr eine ganz doll besondere Note im Aroma.

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Hier gibts auch kleine Bäche, in die man sich rein stellen kann. In eins ist mein Stöckchen geplumpst da stand mir das Wasser bis ans Schlappohr. Wenn ich nasse Locken habe neige ich hin und wieder zum Übermut. Mann bin ich aber über die Alpen geflitzt.

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Morgen fahren wir in Österreich nach dem rechten schauen – vorher gehen wir aber nochmal an den Bach zum Duschen.

Tschüss,
Turbo

Hallo,

Ich mache immernoch Urlaub. Gestern waren wir in Radda in Chianti – da habe ich Tini kennen gelernt. Eine 16jährige Hundeoma mit Bandscheibenvorfall. Sie durfte meinen Napf leer essen (war eh nur noch Gemüse drin) und ich bekam eine Kaustange dafür. Fand ich einen guten Tausch. Radda ist ganz klein (so groß wie einmal ums Velodrom zu Hause) und schon wieder uralt. Ich wurde sehr oft wegen meines guten Aussehens dort angesprochen. Die Einheimischen nennen mich Piccolo oder Piccolino oder Bello.
Dann sind wir heute weiter nach San Gimignano. Hier gibts sieben Türmchen. Erst hat’s gewittert mit Hagel – da bleib ich aber cool – dann gabs Regenbogen. In der Gaststätte hat Amanda Pansen gegessen und mir nichts abgegeben. Mist. Ins Würstchengeschäft durfte ich auch nicht rein. Dafür war die kleine Stadt abends schön leer und ich konnte ohne Leine gehen und wir haben schön gespielt zusammen. Könnt ihr Euch aber bestimmt gut vorstellen, dass ich abends hundemüde bin. Im Wohnauto habe ich ein Riesenkörbchen – da nehme ich meine beiden ausnahmsweise mit rein, damit die nicht auf dem Boden schlafen müssen.

Tschüss,
Turbo

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Hallo,

Ich bin ja noch auf Urlaub und ich habe schon wieder viel erlebt. Erstmal haben wir Amandas alte Schulfreundin Tracy in Florenz getroffen und haben sie und ihre Freundin Tracy dann gleich auf zwei Tage Campingurlaub mitgenommen. Ist ja genug Platz für Tracy und Tracy und uns drei. Erstmal mussten sich meine beiden eine frische Bremse ans Auto bauen lassen. Bei den Bergen hier haben die beiden gesagt, dass das doch nicht ganz ohne geht. Das hat aber gedauert, bis der Automann das fertig hatte… Gleich nach den 5 Stunden Reparatur sind wir schick nach Siena und auf einen Campingplatz mit Restaurant und Pool gefahren. Tracy hat gleich ihre Brille im Pool versenkt und abends habe ich auch gut mit Tracy gekuschelt. Die findet mich glaube ich gut.
In Siena ist alles alt aber sieht trotzdem gut aus. Zum Beispiel bemalte Decken. Außerdem fahren alle immer nach Florenz und darum ist Siena leerer und es gibt nicht so viel Leute, die mich manchmal ansprechen. Ich bin ja immerhin auch schüchtern. Es gibt Geschäfte mit Tellern, in denen mal super einschläft.
Heute haben wir dann Tracy 1 und 2 am Bahnhof abgesetzt und sind auf Cortona hoch gefahren. Der Ort steht auf eigenem riesigen Berg. Wohnauto im ersten Gang hoch getuckert… Da war dann Markt und eine Dalmatinerin und dann war ich auf der Burg noch weiter oben mit Fotoausstellung wo ich als Hund auch rein durfte und auch Aussicht. Waren wir ganz alleine da drin oben. Danach hatte ich mehrere Sorten Kletten an mir dran.
Spontan sind wir dann die 30 Kilometer nach Arezzo gerollt – ging ja bergab… Ein Glück, denn sonst hätten wir dieses Ritterding (saracen joust) verpasst, wo Männer in Strumpfhosen mit Tröten und Pferden um die Stadt rennen und mittelalterliche Sachen machen. Ich habe auch den katholischen Bischoff von Arezzo getroffen, der die unter Waffen stehenend verkleideten Männer vollgesegnet hat. Fand ich gut und habe mich auch ein bisschen angesprochen gefühlt. Alle anderen fanden das auch gut – ganz schön was los da.

Tschüss,
Turbo

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