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Archiv für den Monat Juni 2013

Hallo,

ich habe, ich bin, ich war… ich bin ganz stolz und meine beiden auch.
Heute waren wir in Arkenberge Gassi – immer an dem kleinen Bach lang. Es zeichnete sich ja im Urlaub schon ab, dass ich Wasser immer mehr mag und mich auch gerne rein stelle. Heute bin ich auch sofort zum Wasser hin, hab rumgefiept weil ich – na klar – voll aufgeregt war. Dann flog ein Stöckchen ins Wasser und ich hinterher. Das ging ganz automatisch weil mein Instinkt auch automatisch ist. Das erste mal war ich so tief drin, dass ich nicht mehr stehen konnte. Na und – bin ich eben geschwommen: aber gut bin ich geschwommen. Die beiden mussten immer mehr Stöckchen rein werfen, weil das irre gefetzt hat. Ich habe alles Holz wieder rausgefischt und ans Ufer geholt. Hier seht ihr die seltenen Filmaufnahmen, die vor Ort mit dem Handy gemacht wurden und meine allerersten echten Schwimmzüge dokumentieren.

Wer will mit mir planschen gehen?

Tschüß,
Turbo

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Hallo,

Heute sind wir mit dem Auto ein ganzes Stück gefahren – bis nach Südtirol wo die Musik spielt. Mann die Fahrt war aber langweilig und dass bei einem Doggie Walk Index von sieben. Außerdem ist das in den Bergen auch nicht so heiß wie in der Toskana drin.

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Hier sieht alles ganz anders aus ungefähr so wie bei Karl Moik in seinem Musikantenstadl obwohl das trotzdem noch Italien ist.
Meine beiden haben einen schönen Stellplatz gefunden und ihre Wimpelkette aufgegangen und Nudeln gekocht und Weinflasche aufgemacht und wir haben einen tollen Spaziergang gemacht um den Kalterer See. Hier in Südtirol wachsen jede Menge von den drei Sorten Supermarktäpfeln. Hab ich mir alles angekuckt und beim Granny Smith da kann ich euch sagen gibt es dieses Jahr eine ganz doll besondere Note im Aroma.

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Hier gibts auch kleine Bäche, in die man sich rein stellen kann. In eins ist mein Stöckchen geplumpst da stand mir das Wasser bis ans Schlappohr. Wenn ich nasse Locken habe neige ich hin und wieder zum Übermut. Mann bin ich aber über die Alpen geflitzt.

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Morgen fahren wir in Österreich nach dem rechten schauen – vorher gehen wir aber nochmal an den Bach zum Duschen.

Tschüss,
Turbo

Hallo,

Ich mache immernoch Urlaub. Gestern waren wir in Radda in Chianti – da habe ich Tini kennen gelernt. Eine 16jährige Hundeoma mit Bandscheibenvorfall. Sie durfte meinen Napf leer essen (war eh nur noch Gemüse drin) und ich bekam eine Kaustange dafür. Fand ich einen guten Tausch. Radda ist ganz klein (so groß wie einmal ums Velodrom zu Hause) und schon wieder uralt. Ich wurde sehr oft wegen meines guten Aussehens dort angesprochen. Die Einheimischen nennen mich Piccolo oder Piccolino oder Bello.
Dann sind wir heute weiter nach San Gimignano. Hier gibts sieben Türmchen. Erst hat’s gewittert mit Hagel – da bleib ich aber cool – dann gabs Regenbogen. In der Gaststätte hat Amanda Pansen gegessen und mir nichts abgegeben. Mist. Ins Würstchengeschäft durfte ich auch nicht rein. Dafür war die kleine Stadt abends schön leer und ich konnte ohne Leine gehen und wir haben schön gespielt zusammen. Könnt ihr Euch aber bestimmt gut vorstellen, dass ich abends hundemüde bin. Im Wohnauto habe ich ein Riesenkörbchen – da nehme ich meine beiden ausnahmsweise mit rein, damit die nicht auf dem Boden schlafen müssen.

Tschüss,
Turbo

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Hallo,

Ich bin ja noch auf Urlaub und ich habe schon wieder viel erlebt. Erstmal haben wir Amandas alte Schulfreundin Tracy in Florenz getroffen und haben sie und ihre Freundin Tracy dann gleich auf zwei Tage Campingurlaub mitgenommen. Ist ja genug Platz für Tracy und Tracy und uns drei. Erstmal mussten sich meine beiden eine frische Bremse ans Auto bauen lassen. Bei den Bergen hier haben die beiden gesagt, dass das doch nicht ganz ohne geht. Das hat aber gedauert, bis der Automann das fertig hatte… Gleich nach den 5 Stunden Reparatur sind wir schick nach Siena und auf einen Campingplatz mit Restaurant und Pool gefahren. Tracy hat gleich ihre Brille im Pool versenkt und abends habe ich auch gut mit Tracy gekuschelt. Die findet mich glaube ich gut.
In Siena ist alles alt aber sieht trotzdem gut aus. Zum Beispiel bemalte Decken. Außerdem fahren alle immer nach Florenz und darum ist Siena leerer und es gibt nicht so viel Leute, die mich manchmal ansprechen. Ich bin ja immerhin auch schüchtern. Es gibt Geschäfte mit Tellern, in denen mal super einschläft.
Heute haben wir dann Tracy 1 und 2 am Bahnhof abgesetzt und sind auf Cortona hoch gefahren. Der Ort steht auf eigenem riesigen Berg. Wohnauto im ersten Gang hoch getuckert… Da war dann Markt und eine Dalmatinerin und dann war ich auf der Burg noch weiter oben mit Fotoausstellung wo ich als Hund auch rein durfte und auch Aussicht. Waren wir ganz alleine da drin oben. Danach hatte ich mehrere Sorten Kletten an mir dran.
Spontan sind wir dann die 30 Kilometer nach Arezzo gerollt – ging ja bergab… Ein Glück, denn sonst hätten wir dieses Ritterding (saracen joust) verpasst, wo Männer in Strumpfhosen mit Tröten und Pferden um die Stadt rennen und mittelalterliche Sachen machen. Ich habe auch den katholischen Bischoff von Arezzo getroffen, der die unter Waffen stehenend verkleideten Männer vollgesegnet hat. Fand ich gut und habe mich auch ein bisschen angesprochen gefühlt. Alle anderen fanden das auch gut – ganz schön was los da.

Tschüss,
Turbo

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Hallo,

Gestern war ich auf Sightseeing mit meinen beiden. Florenz ist wirklich sehr interessant und auch abwechslungsreich und auch sehr viel mit Kultur. Zum Teil sogar Hochkultur und viel auch antik oder alt. Es ist viel aus Stein aber auch bepflanzt ist möglich. Auf jeden Fall ist es sehr warm und ich muss viel trinken. Wasser ist in Florenz sehr lecker und gibt es auch in den Strassen aus so Art Wassersäulen. Apropos Wassersäule – es gibt viele gute Stellen auch historisch gute Stellen.

Tschüss,
Turbo

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Hallo und Ciao Bellas,

Jetzt bin ich mit meinen beiden erstmal Urlaub machen. Zuerst sind wir durch Bayern, Alpen, Tirol, Lombardei und jetzt Toskana. Wir fahren mit dem Wohnauto und erleben viel. Zum Beispiel Berge hoch und runter fahren. Gestern war eine Brücke kaputt und wir mussten Umleitung fahren – immer den Schildern nach. Plötzlich waren wir in der Stadt, die Umleitung hiess. Das haben die beiden nicht so gut übersetzt.
Sonst heissen die Orte hier wie ganz leckere Sachen zu essen. Zum Beispiel Fiffizante (eisgekühlt) oder Tortona (mit Kartoffeln und Soße). Besonders gut finde ich hier aber Mortadella. Scheckt wie Würstchen.
Gestern hatte ich Angst vor dem Mittelmeer – aber dann habe ich mich mit etwas Nachhilfe mit den Füssen reingestellt. Meine beiden sagen aber dass der Strand nicht so doll is. Voll Schickimicki. Alle sind hier katholisch. Find ich aber nicht so schlimm und lasse mich beim Prayer Inn auch mal knipsen. (Wenn ihr auf dem Foto genau hinguckt, seht ihr, dass sich um meine Schlappohren ein Heiligenschein gebildet hat. Das ist ein Zeichen.)

Heute mache ich Pisastudie in Pisa. Bin schon gespannt, was rauskommt. Reingekommen in Pisa in unser Wohnauto ist jedenfalls schon mal ein Einbrecher. Er hat mein Essen aber nicht angefasst. Ein Glück.

Tschüss,
Turbo.

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Hallo,

Heute muss ich euch was schlimmes erzählen. Hochwasser – aber viel Hochwasser. Ich war mit meinen beiden nämlich in Sachsen-Anhalt, wo Peggy herkommt und ihren Papa besucht. In Schönebeck war schon viel Plitsch Platsch los. Da stehen an der Elbe nur halbe Häuser. Peggy sagt, dass die anderen Hälften unter Wasser sind. Außerdem waren da auch Hubschrauber, die Sandsäcke durch die Luft schaukeln. Das war aber laut – sind wir aber schnell abgehauen, damit wir da nicht im Weg rumstehen. Der Bürgermeister von Schönebeck findet das aber alles nicht so aufregend – der bleibt erstmal im Urlaub.
In Magdeburg wollten wir mit Brösi und Heidi dann noch helfen, Essen auszufahren. Aber in dem Land von Schlackwurst und Cornettpeff gab es für die Helfer so viel geschmierte Stullen und so viele Essensausfahrer, dass uns keiner mehr brauchte. Gut, dass so viele helfen wollen. Aber auch schade, ich wollte die Mettbrötchem gerne im Auto haben und mit meiner Glückszunge berühren damit die Helfer von meinen Wunderkräften profitieren können.
Abends waren wir dann noch Kultur machen. Meine erste Party und Ausstellung. Das war gut, vor allem auch weil, ich da rein durfte und mich keiner wegen meiner Hundenase oder meiner Persönlichkeit diskriminiert hat. Davon gibts aber keine Bilder, weil meine beiden mal wieder keinen richtigen Fotoapparat dabei hatten – ihr müsst mir einfach glauben, dass ich drin war.
Ich finde weniger Wasser in Wohngegenden besser als so wie da und ich freue mich, dass der Bürgermeister von Schönebeck einen schönen Urlaub hat.

Tschüss,
Turbo

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